London UK – Part 2/2

Na, Teil 1 des London-Trips schon gelesen? Dann geht’s jetzt weiter. Aus London treibt es uns gen Westen zum wohl berühmtesten Steinkreis der Welt. Die Rede ist von Stone Henge. Doch der Reihe nach.

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Ganz England ist voll von relikten aus der Steinzeit. Bevor wir beim “richtigen” Stonge Henge waren, besuchten wir einen anderen historischen Ort: Das Navi meinte, dass wir das nicht verpassen dürften. Also erstmal (ausversehen) dort hin. Angekommen merkten wir dann, dass es nicht ganz das ist, wo wir hinwollten. Mit Edge-Empfang dauerte es zwar etwas, aber wir konnten unsere Zielführung optimieren und gelangten zum Besucherzentrum von Stongehenge.

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Der Eintritt kostet 15 Pfund (20 Euro). Man fährt dann mit einem Shuttlebus vom Besucherzentrum .ca 3km zum Steinkreis. Laufen kann man auch, aber nur an der Straße entlang, daher präferierten wir den Bus.

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Und da waren sie. Die Steine, die man schon in so vielen Dokus gesehen hatte. Endlich mal in echt. Nicht schlecht. 🙂IMG_7138 IMG_7155

Am Besucherzentrum gibt es den Nachbau eines steinzeitlichen Dorfes mit Hütten und man kann testen, wie stark man ist. Bzw. wie viel Personen man noch braucht, um diesen riesigen Stein zu transportieren. Ich hätte noch 80 weitere kräftige Männer (wie mich^^) gebraucht. IMG_7210 IMG_7229

Fashion-Victim?IMG_7234

Das Museum im Besucherzentrum ist etwas oberflächlich. Dagegen sind deutsche Museen deutlich besser, gerade was die Historie angeht. In den UK bzw. in diesem Museum setzte man eher auf Bilder und Zitate von Besuchern.IMG_7241

Trotzdem gibt es auch coole Orte im Museum. Zum Beispiel die Sammlung aller Postkarten, die jemals zu Stone Henge gedruckt wurden. Oder alte Poster von Reklame, bei der Stonge Henge als Kulisse diente.

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Im Ausland ein Auto mieten kann schon anspruchsvoll sein. Bucht man längerfristig, kann man einiges sparen, doch bei mir war es mal wieder knapp. 180 Euro für einen Tag bei SIXT ist schon ordentlich. Maßgeblich dazu trug bei mir die U25-Pauschale. Egal. YOLO, wenn man so will – Ich wollte erstens unbedingt nach Stone Henge und zweitens unbedingt mal im United Kingdom ein Auto fahren.

Zum Linksverkehr: Eigentlich ist das fahren gar nicht so viel anders, als beim Rechtsverkehr. In der City kann man sich sehr gut an den anderen Autos orientieren – Man fährt einfach so wie der Vordermann. Das viel größere Problem ist, dass ich kein Gefühl für die Breite des Autos hatte – da man auf der rechten Seite sitzt, kommt links neben dem Fahrer eben noch extrem viel Auto. Da hatte ich schon mal eine Bordsteinkante mitgenommen und bin außerorts fast in einen Straßengraben gedonnert. Mit etwas Gewöhnung ging es dann aber. 🙂 Ein nervenstarker Beifahrer ist von Vorteil. 😉

In der Innenstadt Londons zu parken ist grauenhaft. 99% der Parkplätze sind nur für Anlieger. Weiterhin sollte man die Congestion Zone meiden, es sei denn, man möchte gern einen Liebesbrief von der Londoner Verkehrsbehörde erhalten – der Haken daran: Der kostet 84€, na gut. Wieder was gelernt. 😉

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Am nächsten Tag besuchten wir das Emirates Stadium. FA-Cup stand auf dem Plan: Arsenal vs. Burnley. Günstige Tickets orderte ich im Gästefanblock im Ticketshop des Gastvereins. Kindertickets – die sind nur halb so teuer und in England wird das Alter nicht kontrolliert.

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Ein schönes, schnelles, hochklassiges Fußballspiel. Und kein Schiri, der das Spiel zerpfeift. Endstand 2:1.

London’s finest! #facup

Ein von BDX (@benjamindiedering) gepostetes Foto am

Kings Cross. Sieht aus wie bei Harry Potter. Bei Gleis 9 3/4 gibt es auch einen Gepäckwagen, der halb in der Wand verschwunden ist. Den Anblick will ich euch aber ersparen, denn direkt daneben ist der Harry Potter Fanshop, und um ein Foto vor dem Wagen machen zu können muss man sich anstellen. Nimmt irgendwie die Magie des Ortes. #ultrawhack

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Der modernere Teil der Kings Cross Station.

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Wer noch nie in London war: Statt einer Stadtrundfahrt einfach ein normales Busticket kaufen. Im Doppeldecker wird garantiert irgendwann die erste Reihe oben frei und man kann so durch die ganze Stadt fahren.

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Ein weiteres Highlight in London ist der Camden Market. Ein alternativer Flohmarkt, wo man viele Kleinigkeiten, Klamotten, Kunst usw. kaufen kann. Doch das hat sich rumgesprochen: Zu Stoßzeiten ist es so voll, dass die U-Bahnstation nur als Ausgang fungiert. Wer einsteigen möchte, muss bis zur nächsten Station laufen.IMG_7374 IMG_7378 IMG_7395

Für den letzten Tag hatten wir uns noch einen Gag aufgehoben. Wir besuchten die legendäre Abbey Road. Nicht ganz so cool wie die Pilzköpfe, aber fast. 🙂IMG_7476Y-AbbeyRoad

Mit einem Spaziergang am Buckingham Palace endete der Kurzurlaub in der englischen Hauptstadt.IMG_7497 IMG_7511

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