Gastbeitrag bei Dr Lima: MELT! Festival 2015

Dieser Artikel ist zuerst als Gastbeitrag für Dressed Like Machines erschienen.

Ferropolis – du hast mich (schon) wieder! Nach nur wenigen Tagen Erholung vom Splash! Festival (Dr Lima berichtete) ging es schon wieder in die Stadt aus Eisen. Zum MELT! – Neben der Fusion für mich das Festival, dass das größte Spektrum der Musik darbietet. Von instrumentalen Klängen, Indie und Pop zu Techno, House und Elektro. Selbstverständlich immer offen für neue Sounds! Das MELT! war für mich immer ein Ort, an dem ich viele neue Künstler kennengelernt habe.

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Weil es so viel zu sehen gab, will ich gar nicht chronologisch vorgehen, sondern lieber meine Highlights herausstellen. Dennoch war gleich der erste Act auf der Mainstage, die schwedische Sängerin Tove Lo, sehenswert. Das aus Nordeuropa viele großartige Musiker kommen, ist bereits bekannt. Daher verwundert es nicht, dass Tove Lo, die übrigens zusammen mit den Mädels von Icona Pop auf eine Schule ging, sich dort einreiht.

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Trotz des unglücklichen Slots der Mainstage-Eröffnung, fand die Show anklang und binnen kürzester Zeit vermehrte sich das Publikum deutlich. Ihre Songs sind garantiert ohrwurmverdächtig!

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Ein Secret Spot war der MELT!ed cheese Stand im Food Court. Dort gab’s neben schweizer Raclette einen DJ, der die ganze Nacht spielte. Statt des Wartens auf das Essen wurde getanzt. Super Idee.

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Weiter ging es mit Claptone – Die Produktionen des Duos werfen ihre Schatten voraus. Wer kennt den Club-Banger No Eyes nicht? Die Schnabel-Männer spielten hier ihre deutschlandweit erste Performance als Live-Act. Die Gemini-Stage war bis zu den Treppen hin gefüllt.

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Wer war dieser Typ mit den zwei Zöpfen und der Bomber-Jacke? Klar: Romano. Ich kenne ihn schon seit einigen Jahren, früher war er u.a. MC von BNR-Act Jan Driver. Jetzt ist er auf großer Festival-Tour und wird mächtig von seinem Booking/Management gepusht. Obwohl sich die Geister an ihm Scheiden – Ich feiere ihn. IMG_2944

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Das Highlight auf der Mainstage war für mich der australische Produzent Flume. Guckt man sich die Remixe an, die der Homeboy in letzter Zeit herausgebracht hat – u.a. für Disclosure, Lorde und Ta-Ku mekrt man schnell, er hat es drauf. Das ganze Liveset kann man hier nochmal revuepassieren lassen.IMG_2984IMG_3147

Weiter ging’s mit Hudson Mohawke. Turnup garantiert! Überkrasses Set. Die Combo hat alle Tracks live gespielt! Wahnsinnig gut.

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Auch die Crowd hat’s gefeiert.

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Wie immer, war natürlich auch die Lichtshow beeindruckend! Insbesondere das Feuerspektakel auf den Baggern. Irre, dass man bei Zündung des Feuers die Hitze auch noch in 200m Entfernung spürt.

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Was Kylie Minogue im Lineup zu suchen hatte, war mir rätselhaft, doch wie oben schon erwähnt ist das Melt! immer für eine Überraschung gut. Sie lieferte eine gute Pop-Show, aber nach meinem Geschmack hätte man ihre Gage lieber in andere Künstler investieren sollen.

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Mehr Davon: Liebes Melt!-Booking, lieber Stefan Lehmkuhl – bitte im nächsten Jahr mehr Acts, wie Cashmere Cat, Kaytranada und Odesza! Ein ausverkauftes Festival wird euch danken! 😉

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