Teneriffa: Barranco del Infierno & El Teide (1/2)

Teneriffa ist eine atemberaubende Insel. Die Vielfalt an Vegetation, Landschaft und Klima ist unglaublich. Kahle, heiße Schluchten reihen sich an Hartlaubgewächse oder Nadelwald. Auf dem Plateau rund um den “El Teide” – dem Vulkan, aus welchem die Insel einst entstand, erinnern die erkalteten Lavaströme an eine Mondlandschaft. Ganz anders: der Norden der Insel auf Grund des regelmäßigen Regens, ist das Klima dort milder und Alles ist unglaublich grün. In zwei Teilen nehme ich euch mit auf unseren Trip.

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Eins war neu – statt 10kg Fotoequipment im Handgepäck habe ich mich dieses Mal auf eine Kamera beschränkt: Ich habe mir im September eine Leica Q zugelegt. Und wann könnte man die Kamera besser testen als jetzt? Ich war mega gespannt auf das Objektiv (Summilux 1:1,7/28 mm ASPH).

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Start an der Homebase in Leipzig. Ein fünfstündiger Flug voll mit deutschen Urlaubern sollte vor uns liegen. Ich habe mich den ganzen Flug schon auf den Applaus nach der Landung gefreut #ironyoff.

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Der Anflug auf die Vulkaninsel – im Hintergrund der 3718m hohe El Teide.

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Auch Laura freundete sich schnell mit der neuen Kamera an. 😉

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Vom Airport TFS gelangte man für 25€ mit dem Taxi zu unserem Hotel Guayarmina Princess im Süden der Insel.

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Das Wetter im Süden der Insel ist sehr stabil: Die Temperaturen bewegen sich zwischen 20° und 30°C. Folglich ist der Süden auch sehr beliebt bei Touristen.

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Die Route für die ersten zwei Tage.

Doch mit etwas Gespür kann man den vielen Menschen entgehen und das taten wir gleich am zweiten Urlaubstal mit einer Wanderung in das Barranco del Infierno – zu deutsch: Die Höllenschlucht. Am Ende der Wanderung erwartet einen ein 3-stufiger Wasserfall, doch vorher läuft man erstmal 2 Stunden durch die pralle Sonne.

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Den Namen trägt die Schlucht nicht ganz zu unrecht, u.a. wegen eines tödlichen Unfalls war sie jahrelang gesperrt. Seit 2016 ist der Weg wieder geöffnet. Während der gesamten Wanderung sollte man einen Helm tragen. Diesen Erhält man am Eingang, bei welchem auch der Eintritt von 8€ zu entrichten ist. Die Anzahl an Personen, die täglich in das Barranco gelassen werden ist beschränkt – hier kann man sich vorab anmelden (Wir kamen auch ohne Anmeldung problemlos rein).

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Die Flora verändert sich stark im Laufe des Weges, während zu Beginn alles sehr trocken ist, wird die Vegetation tiefer im Tal bunter. Je nachdem, ob es vorher geregnet hat, führt der kleine Fluss viel oder wenig Wasser. Im Sommer sind das Flussbett und der Wasserfall meist kleiner, dennoch ist die Kulisse sehr beeindruckend.

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Der nächste Tipp um vielen Menschen zu entgehen: Be the first one. Dementsprechend war zeitiges Aufstehen angesagt. Während die Touristenbusse erst am späten Vormittag aufbrechen, hat man einige ruhige Stunden am höchsten Berg Spaniens – wenn man denn zeitig da ist. 🙂

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Die Serpentinen sind teilweise schon ganz schön krass. Da ist höchste Konzentration beim Autofahren erforderlich. Mehr dazu im nächsten Blogeintrag. Ansonsten sind die Mietwagen günstig. Wir haben 230€ für 4 Tage mit einem nicen Mini Countryman gezahlt (inkl. U25-Fee von 15€/Tag).

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An den Straßenrändern kann man alle paar Kilometer anhalten und die Aussicht genießen.

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Im Teide-Nationalpark. Teneriffa hat eine überschaubare Größe: innerhalb von knapp zwei Stunden kommt man vom Süden bis ganz in den Norden.

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Die Seilbahn hoch auf den Vulkan. Das Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet 27€ und ist im vorhinein bequem online buchbar. Nichts für Leute mit Höhenangst. 😉

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Oben angekommen hat man eine unglaubliche Aussicht über Teneriffa und seine Nachbarn der Kanaren.

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Doin’ that Caspar David Friedrich pose:

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Aus einigen Löchern treten immer noch heiße Schwefeldämpfe aus.

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Nach rechtzeitiger vorheriger Anmeldung kann man mit einer Erlaubnis auch den Gipfel bis zur Spitze besteigen, das hatten wir leider vercheckt. Demnach ging es wieder herunter.

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Wir fuhren weiter Richtung Norden und hielten noch einmal an einer Felsformation an.

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Neben wagehalsigen Kletteraktionen, kann man dort auch super Posen.

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Im nächsten Teil besuchen fahren wir direkt durch die Wolkendecke und besuchen unter anderem zwei Meerwasser-Naturpools und einen verlassenen Turm.

 

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